Eröffnung einer Ausstellung über den Widerstandskämpfer Georg Elser am 17.1.2014.

Plakat zur Ausstellung Georg Elser

Plakat zur Ausstellung Georg Elser

Etwa zwei Monate nachdem Adolf Hitler mit dem Befehl zum Angriff auf Polen den Zweiten Weltkrieg begonnen hatte, verübte Elser am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbräukeller ein Bombenattentat gegen Hitler und nahezu die gesamte NS-Führungsspitze. Diese hatte sich dort im Rahmen einer Propagandaveranstaltung vor etwa 1500 bis 2000 Zuhörern zum Gedenken an den 9. November 1923 versammelt. Aufgrund unvorhergesehener Umstände beendete Hitler seinen Aufenthalt vor Ort früher als erwartet und verließ mit seinem Führungsstab das Gebäude nur 13 Minuten vor der durch einen Zeitzünder ausgelösten Explosion. Von den zirka 120 bis 150 zuletzt im Saal verbliebenen Anwesenden kamen acht Menschen zu Tode, 63 weitere wurden verletzt. Elser war am selben Tag im Rahmen einer Grenzkontrolle kurz vor dem Übertritt in die Schweiz festgenommen worden. Nach teils unter Folter durchgeführten Verhören stellte sich bald seine Täterschaft zum Anschlag in München heraus, zu der sich Elser schließlich bekannte. In der Folgezeit wurde er bis fast zum Ende des Krieges zunächst im KZ Sachsenhausen, zum Schluss im KZ Dachau ohne Gerichtsverfahren inhaftiert. Da Hitler Elser als seinen persönlichen Feind ansah, ließ er ihn am 9. April 1945 – einen Monat vor dem mit dem Kriegserfolg der Alliierten errungenen Ende des NS-Regimes – von SS-Leuten ermorden. (Quelle: Wikipedia)

Zur Eröffnung der Ausstellung wird es um 19:00 Uhr einen Vortrag geben mit dem Titel:

„Ich wollte ja durch meine Tat noch größeres Blutvergießen verhindern“.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein.